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Workshop „Junge Feuerwehr“ in Witten

Mit den Veranstaltungen in Dortmund und Aldenhoven konnten wir viele Leiter und Mitglieder Freiwilliger Feuerwehren gewinnen, nicht jedoch jüngere Feuerwehrangehörige und Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Aus diesem Grunde entschlossen wir uns, einen Workshop speziell für die Altersgruppe der 16-27-Jährigen und die Jugendfeuerwehrwarte durchzuführen.

Über Facebook, die Newsletter vom VdF NRW und IdF NRW sowie durch gezielte Ansprache der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der bereits durchgeführten Workshops in Dortmund und Aldenhoven, konnten wir rund 250 Junge Feuerwehrangehörige und Jugendfeuerwehrwarte für den Workshop „Junge Feuerwehr“ in der Universität Witten/Herdecke motivieren.

Der Workshop „Junge Feuerwehr“ fand am 22.02.2014 mit Unterstützung der wissenschaftlichen Begleitung der Arbeitsgruppe 1 „Der Mensch in der Freiwilligen Feuerwehr“ statt.

Ein solcher Workshop wäre ohne viele fleißige Helfer nicht durchführbar.

Natürlich wollten wir die Themen und Fragestellungen so formulieren, dass sie auch jüngere Feuerwehrangehörige ansprechen. Wir entwickelten folgende Diskussionspunkte für die vier Foren. Um die Gruppenarbeit sicherzustellen, wurden alle Foren zwei- bzw. dreimal ange-boten. Faszinierend war, wie diszipliniert die Teilnehmer an ihrer „Feuerwehr der Zukunft“ bauten, indem sie Modelle einer modernen Wehrführung formulierten, in dem die Demokratie in der Hierarchie Vorrang haben sollte.

Um die Gruppenarbeit sicherzustellen, wurden alle Foren zwei- bzw. dreimal angeboten.

Forum 1: Die Feuerwehr der Zukunft - zwischen Hierarchie und Mitsprache

Braucht Feuerwehr eine Hierarchie? Welche Führungsmodelle haben eine Zukunft?

Forum 2: Alltagsstress und Feuerwehr
Schule / Universität / Ausbildung, Familie, Freunde, Freizeit… und trotzdem Zeit für die Feuerwehr?

Forum 3: We want you!
Wollen wir wirklich jeden? Wie sieht das Mitglied der Zukunft aus?

Forum 4: Jugendfeuerwehrwart - Zwischen Pflicht und Spaß
Wo steht der Jugendfeuerwehrwart? Jugendfeuerwehrwarte - Erneuerer oder Traditionalisten?

Aus den Ergebnissen von Dortmund, Aldenhoven und Witten wurden folgende erste Ideen für Pilotprojekte entwickelt:

  • Runder Tisch „Arbeitgeber“
  • Generationenübergreifendes Projekt und Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Projekt „Migration“
  • Projekt „Jugendfeuerwehrwarte“
  • Projekt „Junge Feuerwehr und Jugendfeuerwehr“

Faszinierend war, wie diszipliniert die Teilnehmer an ihrer „Feuerwehr der Zukunft“ bauten, indem sie Modelle einer modernen Wehrführung formulierten, in dem die Demokratie in der Hierarchie Vorrang haben sollte.

Die Ergebnisse lassen sich sehen und werden, ebenso wie die Ergebnisse des Workshops in Aldenhoven und Dortmund genutzt, um die Pilotideen zu entwickeln. Sie ermuntern uns aber auch dazu, die Veranstaltung zu wiederholen und zu einem ebenso festen Bestandteil der Basisbeteiligung zu nutzen wie die Workshops für Leiter von Feuerwehren und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren. Und vielleicht hat dann die WAZ Recht, die in ihrem Artikel vom 23.02.2014 sich durch den Workshop an den berühmten Satz von Willy Brandt aus dem Jahr 1969 „Mehr Demokratie wagen“ erinnert fühlen. Ein solcher Vergleich ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich.

Arbeitsgruppenleitung

Hartmut Ziebs und Annegret Frankewitsch hinter Rednerpult
Hartmut Ziebs, Bezirksbrandmeister Arnsberg, stv. Vorsitzender des Dt. Feuerwehrverbandes und Annegret Frankewitsch, MIK NRW

Impressionen in Bildern

Einlass in der Universität Witten/Herdecke
Blick in die Eingangshalle der Universität Witten/Herdecke
Begrüßung durch Abteilungsleiterin Gefahrenabwehr Cornelia de la Chevallerie, MIK NRW
Vorstellung des Projektes durch die Arbeitsgruppenleiter Annegret Frankewitsch und Hartmut Ziebs
Person auf Bühne
Gruppenbild
Arbeit in den Foren
Arbeit in den Foren
Arbeit in den Foren
Arbeit in den Foren
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Arbeit in den Foren
Arbeit in den Foren
Arbeit in den Foren
Gruppenbild
 

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