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„Ich bin dabei- Frauen in der Feuerwehr“

FeuerwEHRensache: „Ich bin dabei- Frauen in der Feuerwehr“

Ca. 7% der Feuerwehrangehörigen in NRW sind Frauen – vor diesem Hintergrund wird deutlich, warum man sich im Rahmen des Projektes FeuerwEHRensache die Frage stellt, ob und wie das bestehende ehrenamtliche Engagement von Frauen in der Feuerwehr gefördert und zugleich Neugier und Interesse bei Externen geweckt werden kann.

Rund 70 Teilnehmerinnen waren der Einladung in das Ausbildungszentrum der Feuerwehr Dortmund gefolgt und diskutierten engagiert auf einem ersten Workshop mit dem Titel „Ich bin dabei - Frauen in der Feuerwehr“, wie dies erreicht werden kann. Dabei standen die Themenbereiche „Ein- und Übertritt von Mädchen und jungen Frauen“, „Akzeptanz von Frauen in der Feuerwehr“ und „Vereinbarkeit von Ehrenamt, Familie und Beruf“ im Fokus der Kleingruppenarbeit. In diesen Foren wurden Erfahrungen ausgetauscht und daraus wirkungsvolle Förderstrategien entwickelt.

Dirk Aschenbrenner (Leiter der Feuerwehr Dortmund), Minister Ralf Jäger (Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW) und Cornelia de la Chevallerie (Abteilungsleiterin Gefahrenabwehr/ MIK NRW) eröffneten diese ganztägige Veranstaltung und leiteten eine Podiumsdiskussion ein, in der Minister Ralf Jäger, Daniela Lesmeister (Beigeordnete der Stadt Duisburg), Georg Würth (Leiter der Feuerwehr Kierspe) und Dorothea Schneider (eine der ersten Feuerwehrfrauen in NRW) Akzente aus ihrem persönlichen Lebens- und Arbeitsumfeld setzten und zugleich ihre Erwartungen an diese Veranstaltung formulierten. Insbesondere der Wunsch nach einem konstruktiven und lösungsorientierten Austausch wurde von den Teilnehmerinnen gerne aufgegriffen.

Am Ende des Tages stand u.a. die Erkenntnis, dass es zu einer zukunftsfähigen und leistungsstarken Feuerwehr gehört, die gleichberechtigte Rolle von Frauen und Männern in diesem Ehrenamt in Bild und Schrift zu vermitteln, Mädchen den Übertritt und Quereinsteigerinnen den Eintritt in die Einsatzabteilung z.B. über eine Mentorin/ Patin zu erleichtern, den sozialen Kompetenzen von Führungskräften und darüber hinaus der Mannschaft eine größere Bedeutung zukommen zu lassen, weibliche Uniformschnitte in der Beschaffung stärker zu berücksichtigen, Dienstabende auch an anderen Tageszeiten anzubieten und stärker über eine ressourcenschonende Alarmierung nachzudenken.

Die Anliegen und Handlungsbedarfe der Feuerwehrfrauen in NRW möchten wir als Querschnittsthema in der AG 1 des Projektes FeuerwEHRensache verfolgen. Aus diesem Grund wird es auch in 2016 Anschlussworkshops geben. Zur Zeit stimmen die Projektverantwortlichen untereinander Maßnahmen ab, die sich unmittelbar aus den bisher gewonnenen Erkenntnissen ergeben.  

Als erster Schritt ist ein Seminarangebot geplant, das die Vermittlung von sozialen Kompetenzen zum Gegenstand hat. Details zu diesem Angebot werden kurzfristig auf unserer Homepage und auf Facebook

 

www.feuerwehrensache.nrw.de

www.facebook.com/feuerwehrensache

 

veröffentlicht.

 

Christina Koß (Leiterin AG 1)

Kontakt

Christina Koß

Christina Koß

Tel: 0211 871-2425

E-Mail

Frauen in der Feuerwehr
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